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Working group for species    Conservation Thuringia (AAT)

 

 

Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen e.V.

07745 Jena,  Thymianweg 25

Tel.: 03641 / 617454

Fax: 03641 / 605625

ag-artenschutz@freenet.de

Aktivitäten

Begleitung des Diskussionsprozesses zur Erweiterung des Biosphärenreservates (BR) Vessertal-Thüringer Wald im Forum "Zukunft Vessertal" durch die AAT

Die AAT fühlt sich in besonderem Maße für die Erhaltung und Weiterentwicklung des UNESCO-Biosphärenreservates verpflichtet, sind doch eine Reihe von Mitgliedern unseres Naturschutzverbandes an der Konzipierung, Ausweisung, Erforschung und Pflege des Gebietes in den letzten drei Jahrzehnten maßgeblich beteiligt gewesen. In den laufenden Diskussionsprozess zur notwendigen Erweiterung auf über 30.000 ha und zur Weiterentwicklung von Zonierung, neuen Verordnungsinhalten, zur Bewirtschaftung und Pflege sowie zu zukünftigen Schwerpunktprojekten haben wir folgende Argumentationen und Dokumente in das Forum "Zukunft Vessertal" durch Dr. Harald Lange und Martin Görner eingebracht:

  • Argumente für eine Erweiterung der Außengrenzen des BR Vessertal-Thüringer Wald und für die Weiterentwiclung des Zonierungskonzeptes (Harald R. Lange & Martin Görner)
  • Kartenentwurf "AAT-Erweiterungsvorschlag vom 15.04.2011" (Harald R. Lange)
  • Kartenentwurf "Funktionsräume eines erweiterten BR Vessertal-Thüringer Wald" (Harald R. Lange)
  • Prinzipien der forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung der Zonen II und III in Biosphärenreservaten der Mittelgebirgswälder - ein Diskussionspapier (Harald R. Lange)
  • Auf die Formulierung der "Maßgaben und Ziele des erweiterten BR" hat die AAT im Forum intensiv Einfluß genommen.

  • Ziele / Maßgaben eines erweiterten Biosphärenreservats im Mittleren Thüringer Wald (Entwurf - Überarbeitungsstand nach dem 7. Forum, November 2011
  • Zukünftige Forschungsschwerpunkte, an denen sich die AAT beteiligen möchte, sind die

    - Inventarforschung an wenig untersuchten Taxa des BR,

    - Forschung und Umweltbeobachtung im erweiterten BR, insbesondere auf Dauerbeobachtungsflächen,

    - Analyse und Bewertung des BR und VschG als Lebensraum für Brut- und Zugvögel sowie Wintergäste,

    - Wirksamkeit von "Habitatbaum"-komplexen und erweiterter Habitatstrukturen in homogenen Forstflächen,

    - Strukturgüteuntersuchungen an FLießgewässern aus der Sicht des Schutzes und der Reproduktion von Fischarten im Rahmen des Projektes "Umsetzung der WRRL der EU im BR Vessertal",

    - Untersuchung des Beitrages der Siedlungsbereiche zur Biodiversität des BR Vessertal.

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    Gründung der Arbeitsgruppe „Fischartenschutz, Kormoran und Gewässerökologie“

    Am 19. April 2005 wurde auf vielfachen Wunsch unter Leitung der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen die o.g. AG gegründet. Dieser speziellen AG gehören 14 Vertreter aus verschiedenen Fachbereichen an. Neben ausgewiesenen Fischspezialisten arbeiten Mitarbeiter aus den verschiedenen Behörden und Verbänden Thüringens mit, um die Probleme des Fischartenschutzes zu lösen.

    Ebenso werden die durch Ornithologen erfassten Kormoranbestände im Land bewertet. So sollen die Konflikte zwischen „Fischerei“ und „Naturschutz“ abgebaut werden. Es soll eine ganzheitliche Sichtweise von limnischen Ökosystemen in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies berührt auch die Durchgängigkeit von Fliessgewässern, ihre Strukturen, Managementmaßnahmen und Artenschutzbelange. Hierbei gilt es, vor allem die FFH-Gebiete und FFH-Arten sowie die europäische Wasserrahmenrichtlinie zu berücksichtigen.

    Auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Untersuchungen der Gewässer sollen Daten und Fakten zusammengeführt werden, um ausgewählte Fließ- und Standgewässer Thüringens im Sinne eines Monitoringprogrammes langfristig bearbeiten zu können.

    Die AG arbeitet ausschließlich auf wissenschaftlicher Grundlage und erstellt Empfehlungen für behördliche Entscheidungen.


    Wissenschaftliche Betreuung von Standgewässern

    Das geschützte Flächennaturdenkmal „Hautsee“ bei Dönges (Wartburgkreis) ist ein Pachtgewässer der AAT. Im Besitz der AAT befindet sich die geschützte Todtenlache bei Rappelsdorf (Landkreis Hildburghausen). Diese Standgewässer werden von Mitgliedern des Vereins betreut sowie naturwissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen.

    Interessenten melden sich bitte bei der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen.

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