Gründung der Arbeitsgruppe
„Fischartenschutz, Kormoran und Gewässerökologie“
Am 19. April 2005 wurde auf
vielfachen Wunsch unter Leitung der Arbeitsgruppe
Artenschutz Thüringen die o.g. AG gegründet. Dieser
speziellen AG gehören 14 Vertreter aus verschiedenen
Fachbereichen an. Neben ausgewiesenen
Fischspezialisten arbeiten Mitarbeiter aus den
verschiedenen Behörden und Verbänden Thüringens
mit, um die Probleme des Fischartenschutzes zu lösen.
Ebenso werden die durch
Ornithologen erfassten Kormoranbestände im Land
bewertet. So sollen die Konflikte zwischen
„Fischerei“ und „Naturschutz“ abgebaut werden.
Es soll eine ganzheitliche Sichtweise von limnischen
Ökosystemen in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies
berührt auch die Durchgängigkeit von Fliessgewässern,
ihre Strukturen, Managementmaßnahmen und
Artenschutzbelange. Hierbei gilt es, vor allem die
FFH-Gebiete und FFH-Arten sowie die europäische
Wasserrahmenrichtlinie zu berücksichtigen.
Auf der Grundlage
naturwissenschaftlicher Untersuchungen der Gewässer
sollen Daten und Fakten zusammengeführt werden, um
ausgewählte Fließ- und Standgewässer Thüringens im
Sinne eines Monitoringprogrammes langfristig
bearbeiten zu können.
Die AG arbeitet ausschließlich auf
wissenschaftlicher Grundlage und erstellt Empfehlungen
für behördliche Entscheidungen.
Wissenschaftliche Betreuung
von Standgewässern
Das geschützte Flächennaturdenkmal
„Hautsee“ bei Dönges (Wartburgkreis) ist ein
Pachtgewässer der AAT. Im Besitz der AAT befindet
sich die geschützte Todtenlache bei Rappelsdorf
(Landkreis Hildburghausen). Diese Standgewässer
werden von Mitgliedern des Vereins betreut sowie
naturwissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen.
Interessenten melden
sich bitte bei der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen.
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